Aufstieg perfekt:

Dritte Frauen krönt herausragende Saison mit 6:1-Erfolg

Die 3. Frauenmannschaft von Eintracht Braunschweig hat eine beeindruckende Saison 2025/2026 mit dem Aufstieg in die Bezirksliga gekrönt. 13 Siege aus 14 Spielen, 69 erzielte Tore und nur eine Niederlage sprechen für sich. Im entscheidenden letzten Saisonspiel setzte sich die Mannschaft auf heimischem Platz mit 6:1 gegen den direkten Konkurrenten SSV Plockhorst durch – und machte damit den Aufstieg endgültig perfekt.

Es war der Moment, auf den Mannschaft und Trainerteam seit Monaten hingearbeitet hatten: Mit dem Schlusspfiff des letzten Saisonspiels war es Gewissheit – die 3. Frauenmannschaft der Eintracht spielt in der kommenden Saison in der Bezirksliga.

Und passender hätte der Abschluss der Saison kaum sein können. Im direkten Duell mit dem Tabellenzweiten SSV Plockhorst setzte sich die Eintracht auf heimischem Platz deutlich mit 6:1 durch. Anschließend durften die Feierlichkeiten beginnen.

Mit 39 Punkten aus 14 Spielen und einem Torverhältnis von 69:11 beendet die Mannschaft die Saison auf dem ersten Tabellenplatz. 13 Spiele wurden gewonnen, lediglich eine Partie ging verloren. Bemerkenswert: Die einzige Niederlage musste die Eintracht gleich zum Saisonauftakt hinnehmen. Danach blieb die Mannschaft über die gesamte restliche Saison ungeschlagen.

Nach dem knapp verpassten Aufstieg folgt die Belohnung

Dabei war der Weg keineswegs selbstverständlich. Bereits in der vergangenen Saison hatte die Mannschaft lange um den Aufstieg gekämpft, musste sich am Ende aber denkbar knapp geschlagen geben. Umso größer war der Ansporn, in der neuen Spielzeit den nächsten Versuch zu starten.

Der Saisonstart verlief allerdings zunächst anders als erhofft. Hohe Erwartungen, die Auftaktniederlage und zusätzliche Unruhe innerhalb der Mannschaft sorgten für eine schwierige Ausgangslage. Ein erneuter Wechsel auf der Trainerposition brachte schließlich die notwendige Ruhe und Stabilität.

„Wir sind mit sehr hohen Erwartungen in die Saison gegangen und haben gleich im ersten Spiel einen Dämpfer bekommen. Hinzu kam noch eine Menge Unruhe in den eigenen Reihen. Ein erneuter Trainerwechsel hat uns dann die nötige Ruhe gebracht, sodass man fokussiert arbeiten konnte“, blickt das Trainerteam zurück.

Was danach folgte, war eine bemerkenswerte Entwicklung. Die Mannschaft fand immer besser zusammen, stabilisierte ihre Leistungen und entwickelte zunehmend das Selbstverständnis, auch schwierige Spiele für sich entscheiden zu können.

Immer weiterentwickelt – auf und neben dem Platz. Besonders stolz ist das Trainerteam dabei nicht nur auf die sportliche Entwicklung:

„Aus sportlicher Sicht kann man sagen, dass die Mannschaft immer wollte und alles gleich im nächsten Spiel umgesetzt hat, was wir ihnen mit auf den Weg gegeben haben. Menschlich war es auf und neben dem Platz immer top und wer neu dazu kam, wurde vom Team immer mit offenen Armen aufgenommen.“

Diese Mischung aus sportlichem Ehrgeiz und einem starken Mannschaftsgefüge sollte sich im Saisonverlauf als wichtige Grundlage erweisen.

Je näher der Aufstieg rückte, desto größer wurde allerdings auch der Druck. Die Mannschaft ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Im Gegenteil: Mit der Aussicht auf den möglichen Aufstieg entwickelte sich ein besonderer Zusammenhalt.

„Als klar wurde, wir können es wirklich schaffen, hat das Team einen absoluten Willen entwickelt. Der Fokus im Training und Spiel wurde immer schärfer. Alle haben daran geglaubt und die Mannschaft ist mit der Aufgabe gemeinsam noch einmal ein ganzes Stück zusammengerückt und vor allem gewachsen“, beschreibt das Trainerteam die entscheidende Phase der Saison.

Den Druck habe man dabei bewusst ausgeblendet – auch wenn er spürbar gewesen sei. Das Ergebnis: eine Serie von Siegen und am Ende der verdiente Sprung in die Bezirksliga.

6:1 im Aufstiegsfinale – dann durfte gefeiert werden

Im letzten Saisonspiel wartete mit dem SSV Plockhorst ausgerechnet der direkte Verfolger. Die Ausgangslage versprach bereits ein besonderes Saisonfinale. Die Eintracht ließ jedoch keine Zweifel aufkommen und setzte sich mit 6:1 deutlich durch.

Mit dem Abpfiff war der Aufstieg endgültig besiegelt. Mannschaft, Trainerteam und Umfeld konnten gemeinsam feiern. Unter den ersten Gratulantinnen waren auch Nicole Kumpis und Corinna aus dem Präsidium der Eintracht, die der Mannschaft persönlich zum Aufstieg gratulierten.

„Der nächste Schritt für die sportliche Entwicklung“

Auch für die Abteilungsleitung ist der Aufstieg mehr als nur ein sportlicher Erfolg. Laura Segor, Vorstandsvorsitzende der Fußballabteilung, sieht in der Entwicklung der 3. Frauenmannschaft einen wichtigen Baustein für die Zukunft des gesamten Frauenfußballs bei Eintracht Braunschweig:

"Die Mannschaft hat die Saison über gezeigt, was in ihr steckt und dass das Ziel Aufstieg in die Bezirksliga nicht vermessen war. Wir wollten mit der Mannschaft und dem Trainerteam klar den nächsten Schritt gehen. Durch den Aufstieg können wir das Team sportlich weiterentwickeln und das Niveau perspektivisch noch stärker an unsere 2. Frauenmannschaft heranführen."

Das Konzept dahinter ist klar: Die Spielerinnen der 3. Frauen sollen sich sportlich weiterentwickeln und sich perspektivisch für die 2. Frauenmannschaft empfehlen können. Gleichzeitig bietet die Mannschaft Spielerinnen, die beispielsweise nach einer Verletzung zurückkommen oder aktuell weniger Spielpraxis haben, die Möglichkeit, regelmäßig auf einem guten Niveau zu spielen

„Durch diesen Aufstieg wird die Verzahnung zwischen der 2. und 3. Frauenmannschaft sportlich noch sinnvoller und intensiver. Davon kann am Ende die Entwicklung des gesamten Frauenbereichs bei der Eintracht profitieren“, so Segor.

Und auch die persönliche Freude über den Erfolg ist groß:

"Ich bin wirklich sehr stolz auf die Mannschaft und das Trainerteam. Sie haben sich diesen Aufstieg mit ihrer Entwicklung, ihrem Zusammenhalt und ihren Leistungen über die gesamte Saison absolut verdient.“

Neue Liga, neue Herausforderung

Mit dem Aufstieg wartet nun ein neues Kapitel auf die Mannschaft. Die Ansprüche steigen, die Gegner werden stärker und die Serie von Siegen wird sich nicht ohne Weiteres fortsetzen lassen.

Das Trainerteam geht die neue Herausforderung entsprechend realistisch an:

„An das Team ganz klar: Erst einmal in der neuen Liga anklopfen, guten Tag sagen und am Ende die Klasse halten.“

Und auch an die Fans richtet das Trainerteam eine klare Botschaft:

„Unsere Bitte an die Fans: Unterstützt das Team auch weiterhin – auch wenn wir nicht mehr jedes Wochenende von Sieg zu Sieg sprinten.“

Die Bezirksliga kann kommen.