Unglaublicher Andrang beim 12. Firmen-Kicker-Cup

Planungsbüro Bartsch gelingt Durchmarsch

Mit einem solchen Ansturm auf die Startplätze haben die Tischfußballer von Eintracht Braunschweig beim Firmen-Kicker-Cup Nummer 12 nicht gerechnet. Bei ursprünglich geplanten 16 Teams wurde das Feld schon auf 20 erweitert, was aber immer noch nicht reichte. „Fünf Teams mussten wir leider vertrösten und auf den Cup Nummer 13 verweisen.“ berichtet der Veranstalter.

So ging es dann am 17. Februar 2026 um 17 Uhr mit besagten 20 Mannschaften los. Viele bekannte Gesichter aber auch einige neue Teams waren dabei, um sich miteinander zu messen, die Leistungen der vorherigen Turniere zu toppen oder auch nur um einen vergnüglichen und spannenden Abend mit den Kollegen zu haben.

In den insgesamt sieben Vorrunden im Schweizer System war es das Ziel eine möglichst gute Platzierung für die anschließend stattfindende KO-Runde zu erzielen, bei der jeweils zehn Mannschaften im Profi- und im Amateurfeld starten sollten. Die Zielsetzung der einzelnen Teams war hier komplett unterschiedlich und ging von „Profifeld erreichen“ und „mindestens einen Sieg erringen“ bis hin zu „besser sein als die Männer bei der letzten Teilnahme“.

Von den zehn Teams im Amateurfeld war für den Neuling Carl Schumacher und auch Golmed bereits im Achtelfinale Schluss. Für die siegreiche Mannschaft von Salzgitter Flachstahl ging es dann aber auch nur eine Runde weiter, und so teilen sie sich am Ende einen fünften Platz mit Wullbrandt + Seele, IAP & Friend und Siemens Mobility. INVENT war die andere Mannschaft aus dem Achtelfinale, die sich dann auch noch im Halbfinale durchsetzen konnte. So kam es im Spiel um Platz 3 zu einem dramatischen Aufeinandertreffen, welches Volkswagen Group Service am Ende haarscharf mit 9-10, 10-8 und 10-7 gegen den Stammgast GRS für sich entscheiden konnte. Das Finale war dann ein Spiel von zwei Premieren-Teams, die bei Ihrer ersten Teilnahme gleich um einen Pokal spielen sollten. Cubos Service konnte hier den Siegeszug von INVENT stoppen und unter großem Jubel den ersten Platz erringen.

Im Profifeld kam es bei identischem Modus im Achtelfinale zu Siegen von New Yorker gegen Surfactor, die stolz auf ihre erste Qualifikation fürs Profi-Feld waren, und eck*cellent IT gegen die Baugenossenschaft Wiederaufbau, die als einziges neues Team in der oberen Tabellenhälfte zu finden waren. Beide Sieger waren dann im Viertelfinale genauso unterlegen wie chargebyte, die sich nach dem zuletzt dritten Platz etwas mehr erhofft hatten, und fme, die eigentlich immer zum engeren Favoritenkreis zählen. Im Halbfinale setzte sich das Planungsbüro Bartsch gegen VOW Immobilienmanagement durch und die Öffentliche Versicherung gewann gegen Gobas. Im kleinen Finale blieb Gobas sich treu und hatte wie in den Spielen zuvor ein Drei-Satz-Krimi zu bieten und beförderten VOW auf den undankbaren vierten Platz. Das Finale war etwas eindeutiger, allerdings kämpfte sich die Öffentliche Versicherung nach einem hoffnungslos aussehenden Rückstand doch noch einmal zurück, um am Ende doch knapp mit 10-9 im entscheidenden Satz zu verlieren. So stand das „not the yellow from the egg“-Team, wie die Hildesheimer sich gerne nennen, am Ende ganz oben auf dem Treppchen und reiht sich in die Hall of Fame der inzwischen doch etwas längeren Sieger-Liste ein.

„Mit den 20 Teams sind wir hier im Timeout jetzt leider Gottes an unserer Kapazitätsgrenze angelangt, wobei wir natürlich gerne viel mehr Startplätze vergeben würden. Es war aufgrund der Vielzahl der Gäste und dem enormen Andrang an der Theke eine echte Herausforderung, der Abend war aber vielleicht genau deswegen ein absolutes Highlight in der Geschichte des Firmencups unserer Abteilung.“ erzählt Jörn Lahner stolz und ergänzt: „Am 5. Juni diesen Jahres wird es einen XXL-Firmencup geben, wo es bei 40 Kickertischen voraussichtlich im Businessbereich des Eintracht-Stadions bestimmt keine solchen Probleme geben wird.“.

Der nächste Firmencup wird also mit Sicherheit eine große Herausforderung für alle Teams, aber insbesondere der Titelverteidiger aus Hildesheim muss dann beweisen, dass er wirklich das Gelbe vom Ei zu bieten hat.