
LionPride ärgert den Favoriten drei Viertel lang, aber unterliegt dann deutlich
Niederlage zum Hauptrunden-Abschluss
Es war ein Spiel zwischen zwei ungleichen Gegnern: Der Favorit aus Osnabrück auf der einen Seite und ein arg ersatzgeschwächtes Löwenrudel auf der anderen Seite. Nur acht Löwinnen hatten die Fahrt antreten können, von denen aber nur sieben zum Einsatz kamen. Diese Sieben machten ihre Sache über eine Halbzeit lang sehr gut, ehe man das Nachlassen der Kräfte spüren konnte. So stand am Ende eine zu deutliche 73:54 (22:32) Niederlage gegen den Tabellenzweiten fest.
Schon die Starting Five des Löwenrudels war außergewöhnlich: Es starteten mit Helen Leimeter und Rania Ayadi zwei Nachwuchsspielerinnen und diese lieferten ein sehr gutes Spiel ab. Man stellte die Favoritinnen immer wieder vor große Herausforderungen in der Defense und so gelangen den Osnabrückerinnen nur 22 Punkte in der ersten Halbzeit. Mit einem völlig anderen Gesicht kam das Team aus Osnabrück dann aus der Halbzeit und so schmolz der Vorsprung des Löwenrudels immer mehr zusammen und man musste die Heimmannschaft dann schließlich vorbeiziehen lassen. Die sieben aufrechten Löwinnen kämpften jedoch immer weiter und man kam auch im letzten Viertel nochmal auf sieben Punkte heran, jedoch verzettelte man sich dann zu sehr in Einzelaktionen, so dass ein in der Summe zu hoher Sieg für die Favoritinnen auf der Anzeigetafel stand. Alle sieben Löwinnen konnten sich dabei auf dem Scoreboard mit Punkten eintragen.
Ein besonderer Dank gilt auch den mitgereisten Fans, die für eine tolle Stimmung gesorgt haben.
Für das Löwenrudel gilt es jetzt die vielen Verletzungen und Krankheiten auszukurieren, um dann in zwei Wochen in das Abenteuer Playoffs zu starten. Dort geht es dann gegen den Ersten der Südstaffel, die Falcons aus Bad Homburg.
Das erste Spiel ist am 6. April in Bad Homburg und das Rückspiel dann eine Woche später in der „Alten Waage“. Die Ergebnisse der beiden Spiele werden dann addiert, um den Gesamtsieger zu ermitteln.
Viertel: 14:20; 8:12; 26:8; 25:14
Punkte Braunschweig:
Fee 16, Swindells 11, 1 Dreier, Brox 10, 2 Dreier, Pöschel 9, 1 Dreier, Sohn 4, Leimeter 2, Ayadi 2, Preston
Foto: Martin König