LionPride vor schwerem Auswärtsspiel in Leverkusen

Gelingt endlich eine Überraschung?

Das LionPride bestreitet am kommenden Sonntag, den 25. Januar 2026, sein erstes Auswärtsspiel des neuen Jahres. Sprungball in Leverkusen ist um 16.30 Uhr. Die Gastgeberinnen gehen als klarer Favorit in die Partie: Mit 13 Siegen rangiert Leverkusen aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz und musste sich bislang nur dem Tabellenführer aus Göttingen geschlagen geben.

Bereits das Hinspiel kurz vor Weihnachten in der Alten Waage zeigte, wie eng es zwischen beiden Teams zugehen kann. Das LionPride hielt die Partie lange offen und musste sich am Ende nur knapp mit sieben Punkten Differenz geschlagen geben. In Leverkusen dürfte die Aufgabe jedoch nicht leichter werden: Das Team von Headcoach Patrick Reusch ist in dieser Saison zu Hause noch ungeschlagen.

Dennoch reist das LionPride mit Selbstvertrauen an. In den vergangenen Wochen hat sich das Team darauf spezialisiert, favorisierte Gegnerinnen zu ärgern – vielleicht am Sonntag sogar mit dem besseren Ausgang für die Braunschweigerinnen. Besonders im Fokus der Defensive stehen dabei die US-Amerikanerinnen Tessa Brugler und Natalie Villaflor. Doch auch Shooting Guard Leonie Kampes bewies im Hinspiel ihre Klasse und war kaum zu stoppen. Insgesamt glänzt Leverkusen auf allen Positionen, zudem ist von der Bank kaum ein Qualitätsverlust zu erkennen.

Nach der knappen Niederlage am vergangenen Wochenende gegen Chemnitz heißt es für das LionPride nun, die Kräfte zu bündeln und dort weiterzumachen, wo man zuletzt aufgehört hat. Die Trainingswoche verlief sehr intensiv, zudem konnten Lina Lieckfeld und Harriet Swindells weiter erfolgreich ins Team integriert werden.

Entscheidend wird sein, sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren und den bestmöglichen Basketball aufs Parkett zu bringen. Alle starken Spielerinnen Leverkusens aus dem Spiel zu nehmen, wird kaum möglich sein. Doch das LionPride hat bereits gezeigt, dass es genau diese Herausforderungen annimmt und daran glaubt, auch auswärts bestehen zu können.

Foto: Florian Honda