LionPride findet gegen aggressive Leverkusenerinnen keinen Rhythmus

84:57 Niederlage gegen Top-Team

Das LionPride traf am letzten Sonntag in Leverkusen auf einen extrem physischen und defensiv sehr gut vorbereiteten Gegner und verlor mit 84:57. Durch die aggressive Verteidigung und den konstanten Druck nahm Leverkusen dem Team von der Oker offensiv viele Optionen und zwang das LionPride immer wieder zu unnötigen Ballverlusten. Ein eigenes Spiel konnte sich dadurch in der Offense kaum entwickeln und das LionPride kam in keinem Viertel über die 15 Punkte-Marke hinaus.

Auch defensiv war man über weite Strecken nicht konsequent genug. Besonders im Rebounding zeigte sich dies deutlich: Bereits zur Halbzeit lag Leverkusen hier klar mit 29:10 in Front. Zudem fehlte es in einigen Phasen an Wachsamkeit, kleine individuelle Fehler summierten sich und in entscheidenden Momenten wurden zu wenige Fouls gezogen, um das Spiel enger zu gestalten.

Positiv hervorzuheben sind die Leistungen von Lina Lieckfeld, Brandy Huffhines und Harriet Swindells, die Verantwortung übernahmen und das Team offensiv wie defensiv stabilisierten. Mit Blick auf das Heimspiel am Sonntag ist jedoch klar, dass das LionPride nur erfolgreich sein kann, wenn alle Spielerinnen einen Schritt nach vorne machen und ihren Beitrag leisten.

Besonders schmerzhaft wirkt weiterhin die Verletzung von Lara Liekfeld aus dem Spiel gegen Chemnitz, die das LionPride sportlich und emotional stark trifft.

Lina Lieckfeld (11), Ayadi, (2), Faustmann (3), Swindells (18), Huffhines (14), Bikker, Kordis (2), Hartle (3), Sohn (1), Preston (3)

Foto: Eintracht