Bittere Niederlage trotz starker Teamleistung

90:92 gegen Chemnitz

Das LionPride musste sich in einem intensiven und packenden Spiel denkbar knapp mit 90:92 gegen die ChemCats aus Chemnitz geschlagen geben. Von Beginn an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, geprägt von hohem Tempo, zahlreichen Drei-Punkte-Würfen und schnellen Punkten auf beiden Seiten.

Offensiv zeigte das LionPride über weite Strecken eine überzeugende Leistung, ließ jedoch im offensiven Rebounding zu viele zweite Chancen liegen.

Defensiv war die Mannschaft nicht durchgehend „ready“. Vor allem im Trapping und gegen die Chemnitzer Presse unterliefen zu viele Ballverluste, die Chemnitz konsequent in Punkte umsetzte. In der Schlussphase erwiesen sich drei Schiedsrichter-Entscheidungen gegen das LionPride als spielentscheidend und sicherten den Gästen letztlich den Sieg. Unabhängig davon gilt jedoch: Das LionPride muss auch selbstkritisch bleiben. Der Gameplan war erkennbar, muss künftig noch konsequenter umgesetzt werden und die Spielerinnen müssen die bestehenden Strukturen weiter verinnerlichen.

Trotz der bitteren Niederlage überwiegt das Positive: eine starke Teamleistung über die gesamte Partie sowie ein gelungener Einstand für Lina Lickefeld und Harriet Swindells. Am Ende waren es Kleinigkeiten, die den Unterschied ausmachten.

Der Blick richtet sich nun nach vorne: In der kommenden Woche steht das Auswärtsspiel in Leverkusen an. Der Fokus bleibt klar positiv – mit dem Ziel, aus dieser knappen Niederlage die richtigen Lehren zu ziehen.

Lieckfeld, Lina (9 Punkte), Lieckfeld, Lara (4), Faustmann (3), Swindells (21), Huffhines (19), Bikker (4), Kordis (2), Haertle (17), Sohn (7), Preston (4), Garcia

Foto: Florian Honda